Die Liebe ist, wie sie ist,
wir lieben, die, die wir lieben,
egal ob sie gegangen sind oder geblieben,
unser Herz weiß den Weg, stehts.
Doch der Pfad ist steinig und schwer,
denn die Liebe höhlt uns aus, macht uns leer,
führt uns an den Grund unseres Seins,
zeigt uns, was wir uns nicht verzeihen.
Selbst darin treibt sie uns unerbittlich weiter,
zerrt und nagt an uns, wie der Wind an Gestein.
Und wie könnte es je anders ein?
Liebe ist das, was die Zeit überbrückt,
Liebe ist, was das Herz entzückt,
Liebe ist der brodelnde Sturm,
Liebe atmet in jeglicher Form.
Sie greift dich und schleift dich,
sie küsst dich und singt,
hält dich in ihren Armen,
wie ein ewiges Kind.
Droht dir dann mit deiner Existenz,
reißt alles nieder, wo du dir bist fremd.
Wie berauscht, kannst du ihrem Flüstern lauschen,
jenseits von Hoffen und Glauben.
In der Stille hörst du sie raunen: All-ein.
